1. Protest of Innocence
2. Tarantula
3. A Cracked Egg...
4. Love.Paper.Portrait. Grave

Review von:
Silvia

online seit:
01.06.2009

 

White Lilium - Tarantula
 

Post verirrt sich in meinen gut versteckten Briefkasten. White Lilium aus Kiel preisen ihre dritte EP „Tarantula“ mit einer Schweiß-Schrei-Klatsch-Spring-Garantie an. Klingt interessant. Also rein das Teil!

Bereits beim Hören des Openers „Protest of Innocence“ kann man hören, was White Lilium auszeichnet und sich durch die gesamte EP ziehen wird: ein roter Metalcore-Faden gespickt mit cleanen Vocals und überraschend fiesen Screams, sowie eingängigen Melodien, die selbst den übelsten Bewegungslegastheniker zur Nackenakrobatik bringen können.

Wie auch der Opener gehen der Titelsong „Tarantula“ und „A Cracked Egg In The Fridge Is No Reason To Turn Into Crazy“ (den Proberaum-Kühlschrank möchte ICH nicht sehen!) ordentlich nach vorn und dürften live für eine Menge Bewegung sorgen.

Zumindest anfänglich ganz anders klingt der letzte Song der EP „Love.Paper.Portrait.Grave“, so fängt er wesentlich ruhiger an. Nach meinem Geschmack passt hier der cleane Gesang das erste Mal richtig ins Konzept und auch die Kombination mit den Screams bietet ein gelungenes Hörergebnis.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die EP „Tarantula“ sich durch ihren abwechslungsreichen, aber trotzdem wieder erkennbaren Sound auszeichnet, was vermutlich nicht zuletzt an der Mischung aus cleanem Gesang und den Screams liegt, auch wenn hieran noch etwas gefeilt werden kann. Die anfänglich erwähnte Schweiß-Schrei-Klatsch-Spring-Garantie wird sicherlich aufgehen.