Tracklist:
1. Last Dance
2. Death Will Pay
3. Bum's Fight
4. Eat the Flesh
5. Don't
6. So Close
7. Son Of A Bitch
8. The Riot Bursts
9. The Den Of Demise
10. Doom Or Be Doomed
11. In Guns We Trust
12. Buried Alive

Review von:
Silvia

online seit:
06.04.2008

 

Prime Sinister - United In Violence

Post aus Frankreich bekommt man eher nicht so häufig. Umso erfreulicher, dass mit "United In Violence" ein sehr professionell aufgemachtes Debüt der drei Franzosen im Postkasten gelandet ist. Neu im Geschäft sind die Herren aber wohl nicht. So verrät die mit im Umschlag liegende Band-Biografie, dass die drei Mattenschwinger unter anderem Bandnamen u.a. bereits in New York, Las Vegas, Los Angeles, Paris und London auf der Bühne standen.
Genug Gerede ums drumrum, es soll ja schließlich um die Musik gehen. 12 Songs und ein Video finden sich auf dem Album und schon auf den ersten Blick sieht man, dass an Brutalität wohl nicht unbedingt gespart wird. Leider sind die Songtexte nicht besonders anspruchsvoll, da besteht meiner Ansicht nach noch Verbesserungsbedarf! Dafür können Prime Sinister durchaus musikalisch punkten. Die Songs sind fast durchweg eingängig und beanspruchen eine düstere Stimmung. Dazu trägt nicht zuletzt die fiese, rotzige aber gute Stimme von Sänger Pills bei.
Dafür, dass die Band (unter diesem Namen) erst seit Ende 2006 existiert, können die Herren sich doch schon sehen bzw. hören lassen. Sie selbst bezeichnen ihre Musik als eine Mischung aus Industrial Metal und Stoner Rock, was meiner Meinung nach ganz gut zutrifft. Optisch könnten sie eher eine Kreuzung der 69 Eyes und Marilyn Manson sein ;-)
Alles in Allem kann man wohl sagen, dass man sich die Scheibe durchweg ganz gut anhören kann, wenn man an der ein oder anderen Stelle die etwas einfachen Texte mit seinem selektiven Gehör herausfiltern kann...
Man darf gespannt sein, wie lang es wohl noch dauern wird, bis Prime Sinister sich auch in persona in Deutschland blicken lassen..
Anspieltipps: So Close, Don't, The Riot Bursts