Tracklist:
1. Graves Bay
2. To New Shores Of Sadness
3. Winds Of Vale
4. Farewell
5. Reality Lost
6. This Is
7. This Was
8. Something Pretending
9. The Lords Of The Flies
10. ...And If You Do Right
11. What I'm Recalling
12. A Friend Of Mine
13. The Candle Lights

Review von:
Silvia

online seit:
03.02.2008

 

Orden Ogan - Vale

 

Lange haben die Sauerländer von Orden Ogan sich Zeit gelassen, um nach ihrem ersten Album "Testimonium A.D." dem Hörer Nachschub zu liefern. Mit Vale ist es ihnen nun tatsächlich gelungen, noch eins draufzusetzen und ein "rundum-glücklich-Paket" für ihre Fans und die, die es noch werden sollen, zu schaffen.
Einleitend und einladend beginnt "Vale" mit dem atmosphärischen Intro "Graves Bay". Weniger ruhig geht es mit "To New Shores Of Sadness" weiter: Ein kraftvoller und stimmungshebender Song, der definitiv ein Highlight der Scheibe ist. Live dürfte es bei diesem Song gut abgehen.
Das nun folgende "Winds Of Vale" dürfte dem ein oder anderen Hörer durchaus schon bekannt sein, da Orden Ogan hiermit bereits im Voraus als Single eine "Brise" von "Vale" unters Volk brachten. Definitiv ein cooler und rockiger Song, der die Single-Auskopplung wert war, um das Album schon vor seiner Veröffentlichung gut zu präsentieren und Vorfreude aufkommen zu lassen. Ein Gassenhauer ;-), auf dessen Live-Performance ich schon besonders gespannt bin!
Farewell ist eine etwas ruhigere Hymne, die den anderen Songs aber natürlich in nichts nachsteht. Ich frag mich schon die ganze Zeit, an wen mich dieser Song erinnert....?
Nach so viel Ruhe gerät der Hörer bei dem abwechslungsreichen "Reality Lost" schon fast in Stress. Hier kann insbesondere der Refrain punkten!

Ein weiteres Highlight auf "Vale" ist ganz eindeutig "The Lords Of The Flies", wenn es dem ersten Eindruck nach auch nicht unbedingt leichte Kost ist. Auch hier zeigen die Sauerländer wieder, dass ins Ohr gehende Refrains und schöne Melodien eindeutig zu ihren Stärken gehören.
Mit "And If You Do Right" folgt endlich wieder eine schöne ruhige Ballade, die zum Träumen einlädt ;-).
Nachdem Orden Ogan mit "What I'm Recalling" und "A Friend Of Mine" nochmal so richtig auf die Kacke hauen, fahren sie für den letzten Song "The Candle Lights" wieder herunter und liefern mit einer weiteren schönen Ballade einen gelungenen Abschluss des Albums.
Kurzum: Neben der äußerst schicken Aufmachung (nobles 16seitiges Booklet mit allen Texten und Coverartwork von Andreas Marschall) bietet "Vale" 13 abwechslungsreiche und durchweg sehr starke Songs. Ausfälle sucht selbst der kritische Hörer vergebens und eigentlich ist für jeden etwas dabei: Orden Ogans übliche kraftvolle Songs, ein ruhiges Intro, ein atmosphärisches instrumentales Zwischenstück und die obligatorischen Balladen.
Wer die Single "Winds Of Vale" bereits gehört hat, darf sich freuen, dass das Album hält, was die Single hat hoffen lassen: Ein durchweg gelungenes Album, für das es sich ein Ohr zu riskieren lohnt. Fehlkauf ausgeschlossen!