Tracklist:
1. Lamb of Liberty

2. Flames Await

3. Suicide Sun

4. Bastard Show

5. Whorehouse

6. Nothingness

Review von:
Silvia

online seit:
26.11.2005

 

In Blackest Velvet – InSuiSight

 

Bereits durch MySpace wurde ich vor einiger Zeit auf die Death Metaller von In Blackest Velvet aufmerksam. Umso mehr freute ich mich, als ich eines Tages dann ihre dritte Platte „InSuiSight“ aus dem Briefkasten angeln konnte.

Die bereits im Februar 2005 veröffentlichte MCD glänzt neben den sechs Songs nicht zuletzt auch durch ihr schickes Cover-Artwork und das Booklet mit allen Texten.

Los geht’s mit Lamb of Liberty, einem coolen Song, der den Hörer schonmal aus dem Sessel reißt und live sicherlich ordentlich rockt. Midtempo-Parts wechseln sich mit schnelleren Parts mit aggressivem Gesang ab.

Bei Flames Await gefällt mir der Gesang anfangs nicht ganz so gut. Dafür kann aber die Melodieführung eindeutig überzeugen. Aus einem schleppenden Anfang entwickelt sich ein cooler Song, der sicherlich noch eine Weile im Ohr verweilen wird.

Den Ohrwurm halbwegs überwunden folgt Suicide Sun. Ganz klar einer der Favoriten der Scheibe. Die sechs Musiker legen ein wenig an Geschwindigkeit zu und verpassen dem Hörer sowas wie einen auditiven Arschtritt. Scheint, als wollten In Blackest Velvet einen Spannungsbogen erzeugen, denn bisher vollzieht sich beim Hören der InSuiSight eindeutig eine stetige Steigerung.

Bei Bastard Show handelt es sich um einen rockigen, aber wieder etwas langsameren Song, bei dem besonders ein paar coole Gitarrensoli hervorstechen. Gegen seinen Nachfolger Whorehouse kann allerdings echt gar nix anstinken. Hier fahren In Blackest Velvet noch mal alle verfügbaren Geschütze auf. Instrumente und Gesang passen perfekt und bilden ein absolut geniales Gesamtbild. Das ist dann also das absolute Highlight, auf das die anderen Songs hingearbeitet haben.

Das kurze Instrumental Nothingness rundet die Scheibe ab und lässt sie ruhig ausklingen.

Alles in Allem kann man sagen, dass die Scheibe rundum gelungen ist und es keine Ausreißer nach unten gibt. Für günstige 5 € lohnt es sich auf jeden Fall, mal reinzuhören. Zu ordern gibt es die CD über die Homepage der Band: www.inblackestvelvet.de