Tracklist:
N/A

Review von:
Andre

online seit:
30.10.2007

 

Hellscape - Downwards

Hellscape, das sind Marcus, Andreas, Marco, Timo und Phil aus dem fränkischen Hof. Da sich die hochwertige Band Violation im Sommer 2005 leider endgültig auflöste (ich sie aber nochmal in Dortmund in der „Live Station“ genießen konnte) und mir von da an lediglich die beiden neuen Songs von Violation für meine Lauscher übrig blieben, erfreute es mich doch um so mehr zu erfahren, dass sich Marcus, Phil und Timo dazu entschlossen haben, mit Hellscape dort weiter zu machen, wo sie mit Violation aufgehört haben, nur halt anders! Die beiden Songs, welche es bedingt durch die Auflösung von Violation niemals auf ein Album geschafft haben („Puppet“ und „Into More“ gibt es immer noch unter
www.violation666.de in den News als freien MP3-Download) zeigten mir damals schon die neue Richtung der Band, welche sich nun in Hellscape weiter entfalten konnte.

Auf der Homepage www.hellscape.de beschreiben sich Hellscape selbst wie folgt: „Stilistisch ist die Band schlecht einzuordnen: die Einflüsse reichen von Death Metal bis zu traditionellem Metal, von Hardcore über Crossover bis hin zu rockigen Gefilden. Am Besten man bildet sich seine eigene Meinung!“ Das trifft es voll und ganz.

Als die Scheibe gestern per Post bei mir eintrudelte, hab ich sofort meine aktuelle Lieblingsscheibe aus dem CD-Player verbannt, um mir direkt ein Bild von dem Debüt „Downwards“ zu machen. Das Layout der CD fällt in einem relativ schlicht und hell gehaltene Design zwischen meinen anderen Scheiben sofort ins Auge und auch der Opener „Shelter“ lässt einiges vom Debüt erwarten. Marcus sagte mir, dass Hellscape nicht mehr viel mit Violation zu tun hat, doch ich fühle mich in den Klängen der weiteren Songs sehr gut aufgehoben. Aber es ist ja auch nicht zwingend erforderlich, dass sich Hellscape wie Violation anhören müssen. Dann hätte man den Namen ja garnicht ändern brauchen.

Als besten Song erkläre ich hiermit die Nummer 5 mit dem Titel „I=I“ wobei es schwer ist sich bei einem so gelungenen Album einen besten Song rauszusuchen. Denn wie die Band selbst schreibt, sollte sich jeder sein eigenes Bild von „Downwards“ machen.

Also los und direkt in ein paar Songs unter www.myspace.com/hellscape1 reinhören und dann für nur 12 Euro die enorm geile Scheibe direkt bei der Band bestellen. Auch wenn es ein Review für Hellscape ist sollte sich jeder der „Downwards“ ebenso scharf findet wie ich „Moonlights Child“ von „Violation“ nicht verpaßt haben.