Tracklist:
1. Shadow Play
2. The Vagabond
3. Burning Skies
4. Face of Time
5. The Journey
6. Borderline

Review von:
Silvia

online seit:
02.03.2006

 

The Flaw – Burning Skies

Da ist sie also endlich: die Debut-EP der Dortmunder Gothic Metal-Band The Flaw. Bei dem ein oder anderen mag es mittlerweile bei diesem Namen klingeln, denn die Herrschaften von The Flaw haben Ende 2005 als Support der Band Haggard vor einem größeren Publikum von ihrem Talent überzeugen können.
Nach dem letzten Demo „Fair For The Dead“ stellen die drei Herren um Sängerin Alexandra mit „Burning Skies“ nun sechs gelungene und abwechslungsreiche Werke vor.
Einen passenden Einstieg zum Titel „Burning Skies“ bietet der dramatische Anfang von  „Shadow Play“, welches sich dann jedoch nicht zuletzt durch die eigenständige Stimme von Sängerin Alexandra als ein sehr leidenschaftlicher Song entpuppt. Der Refrain des Openers zieht einen sofort in seinen Bann und lädt zum weiterhören und eintauchen in die düsteren Welten von The Flaw ein. 
Bei „The Vagabond“ zeigt Sängerin Alexandra stimmlich ihre kühle Seite. Der Song ist wohl der „rockigste“ (wenn man das überhaupt so sagen kann ;-)) auf der ganzen CD. Sehr kraftvoll ist auch sein Nachfolger „Burning Skies“, der Titelsong der 6 Track-EP, der ebenfalls durch die Kälte in Alexandras Stimme eine düstere Stimmung aufkommen lässt und irgendwie was gemeines und aussichtsloses („You can only lose“ ;-)) an sich hat.

Die sehr gefühlvolle Ballade „Face of Time“ packt einen schon beim ersten Hören und räumt mit der durch die Vorgänger verbreiteten Kälte und düsteren Stimmung auf. Besonders gut gefällt mir hier die Kombination von Alexandras Stimme mit den tiefen Gesangparts von Massimo im Refrain, die ein weiteres Mal für gelungene Abwechslung sorgen. 
Es folgt eine sehr gelungene, überarbeitete Version des mir bereits von der „Fair For The Dead“ bekannten „The Journey“, welches mit seiner düsteren Stimmung die durch das vorherige Stück geschaffene gefühlvolle Atmosphäre gnadenlos erstickt, mit seinem Refrain jedoch gedanklich in unbekannte Welten entführt.
Aber frei nach dem Motto „düsterer geht immer“ setzen The Flaw mit dem abwechselnd sehr dramatischen sowie erdrückenden „Borderline“ noch einen drauf und runden damit zum Schluss ihr neustes Werk passend ab.
Zur Produktion sowie der allgemeinen Aufmachung der CD muss wohl nicht viel gesagt werden…einwandfrei und sehr schön gestaltet ;-) (und über Lyrics im Booklet freu ich mich ja sowieso immer *g*)
Meine Favoriten der durchweg gelungenen „Burning Skies“ sind „Shadows Play“ und natürlich das packende und gefühlvolle „Face of Time“. Besonders herausstechend ist wie gewohnt der eigenständige Gesang von Alexandra, welcher der abwechslungsreichen und ausdrucksstarken Musik von The Flaw besonderen Wiedererkennungswert verleiht.
Abschließend kann man sagen, dass besonders Anhänger des Gothic Metal mit The Flaws „Burning Skies“ sicherlich auf ihre Kosten kommen werden. Also auf jeden Fall mal reinhören ;-)
Zu kaufen gibts "Burning Skies" bei
Unbroken Records. Wer sich auch noch für die Personen hinter der Musik interessiert sollte die Bandhomepage besuchen: www.theflaw.de